Es ist Spätsommer 1966, Ralph H. Baer wartet am Busbahnhof auf einen Kollegen. Wäre er vor 28 Jahren nicht vor den Nazis geflohen, dann stünde er nun in Rheinland-Pfalz statt in Manhatten. Baer zückt seinen typisch amerikanischen, gelben Notizblock, denn er hat eine Idee. Er skizziert einen vierseitigen Entwurf einer Spielekonsole. Zwei Jahre später ist der Prototyp fertig. Noch einmal vier Jahre später geht sie in den Verkauf und löst eine weltweite Revolution aus. Plötzlich konnte Tennis, Fußball gespielt oder mit einer Lightgun geballert werden. 

Reich wurde Ralph H. Baer zwar nie, doch er wird auch immer der Vater der Videospiele bleiben, auch nach seinem Tod am 06.12.2014

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Über den Autor

Janne B. Schilling

Janne B. Schilling, bekennender Freidenker und Programmierer, dem technologische und humane Entwicklungen nie schnell genug gehen können. Da seine Kritik an diversen Entwicklerstudios ignoriert wurde, gründete Janne im Jahr 2006 Private-Servers und ermöglichte Spielern weltweit kostenlos, ohne Abo-Modell, online mit Freunden zu spielen. Seit 2014 bei MediaClick! angestellt ist er bekannt dafür, offen seine Meinung kund zu tun und mit Innovationen zu überraschen.